Spannendes Papier-Handy für mobile Leseratten: TCL NXTPAPER 60 Ultra im Test
Mit seinem entspiegelten Bildschirm empfiehlt sich das TCL NXTPAPER 60 Ultra im Test vor allem für ausgedehnte Lesesessions mit E-Books und langen Online-Artikeln. Auf sehr großen 7,2 Zoll liefert das „NXTPAPER 4.0“-Panel eine sehr ruhige, augenschonende Darstellung mit hoher Schärfe und geschmeidigen 120 Hertz. Dafür fallen die Maximalhelligkeit und die Farbdynamik sichtbar geringer aus und auch an die matte Oberfläche müssen wir uns beim Scrollen zunächst noch gewöhnen. Über einen seitlichen Schalter lässt sich ein spezieller Tintenmodus aktivieren, der Inhalte in Schwarz-Weiß anzeigt und das Lesen zusätzlich erleichtert. Auch softwareseitig passt das Konzept, etwa mit einer KI-Buchanalyse, über die sich Fragen zum aktuellen Text stellen lassen. Als Smartphone macht das Gerät ebenfalls eine ordentliche Figur. Der MediaTek Dimensity 7400 bietet genug Leistung für den Alltag, während die Triple-Kamera bei Tageslicht mit ansehnlichen Fotos und einem dreifachen optischen Telezoom überzeugt. Die Akkulaufzeit von rund 15:20 Stunden im typischen Betrieb ist solide und lässt sich im sparsamen Lesemodus auf mehrere Tage ausdehnen. Nach 30 Minuten am Kabel sind etwa 55 Prozent erreicht, kabelloses Laden fehlt jedoch. Abseits davon zeigt die Ausstattung kaum Lücken. eSIM, IP68-Schutz vor Staub und Wasser sowie ein Fingerabdrucksensor sind vorhanden. Sicherheitsupdates stellt man bis 2030 in Aussicht. Für rund 500 Euro ist das TCL NXTPAPER 60 Ultra somit eine überraschend kompromissarme Handy-Alternative für Freunde des mobilen Lesespaßes.
Das Huawei Pura 80 Ultra punktet im Test mit einem sehr hellen 6,8-Zoll-OLED-Screen mit 120 Hertz Bildwiederholrate, einer starken Triple-Kamera und guten Akkulauf- sowie Ladezeiten. Gleichzeitig schränken fehlende Google-Dienste und der Verzicht auf 5G den Alltag spürbar ein, weil manche Apps gar nicht oder nur eingeschränkt laufen. Auch die Leistung des Kirin-9020-Prozessors bleibt für ein High-End-Gerät eher solide als herausragend. Wer vor allem eine sehr gute Kamera sucht und mit den Software- und Mobilfunk-Einschränkungen leben kann, bekommt ein technisch starkes, im Design aber polarisierendes Premium-Smartphone.
Outdoor-Handys im Test: Robuste Hülle, smarte Features
Outdoor-Handys sind die perfekten Begleiter für Wandern, Klettern, Camping oder die Baustelle – überall dort, wo Robustheit und Zuverlässigkeit gefragt sind. In unserem Outdoor-Handy Test haben wir fünf aktuelle Modelle ausführlich getestet – sowohl im Labor als auch in der Praxis. Dabei zeigt sich: Ein gutes Outdoor-Handy muss nicht nur besonders robust, wasserdicht und stoßfest sein, sondern auch ein helles Display bieten, das selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar bleibt. Ebenso entscheidend sind eine starke Performance im Alltag, eine lange Akkulaufzeit und nützliche Outdoor-Funktionen wie GPS und Notfall-Features. Unsere Kaufberatung für Outdoor-Smartphones hilft Ihnen, das beste Modell für Ihre Bedürfnisse zu finden und das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen.
Mehr als nur geklaut? Neues Android-Handy bedient sich großzügig beim iPhone 17
Ist das noch inspiriert oder schon eine Kopie? So stark das Honor Magic 8 Pro im Test auch abschneidet, seine Überschneidungen mit Apples iPhone 17 gehen tief und lassen sich kaum noch durch glückliche Zufälle erklären.
Mit seiner starken High-End-Ausstattung setzt das Honor Magic 8 Pro den positiven Kurs des Herstellers im Test konsequent fort. Das rund 6,7 Zoll große OLED-Display überzeugt im Test mit ausgiebiger Schärfe, kräftigen Farben, einer geschmeidigen Darstellung und hoher Maximalhelligkeit. Design, Software und die 3D-Gesichtserkennung erinnern im besten Sinne an das iPhone. Die Leistung des Snapdragon 8 Elite Gen 5 ist ausgezeichnet und eignet sich auch für anspruchsvolle Anwendungen. Unter längerer Dauerlast hätten wir uns allerdings eine etwas konstantere Performance gewünscht. Die Triple-Kamera liefert sehr detailreiche, rauscharme Fotos mit natürlicher Anmutung. Sie wird durch einen 3,7-fachen Telezoom und 4K-Videos mit 120 Bildern pro Sekunde ergänzt. Beim Akku erreicht das Smartphone über 20 Stunden Dauernutzung und übersteht einen langen Tag problemlos. Nach 30 Minuten am Kabel stehen bereits rund 80 Prozent Ladung zur Verfügung. Die Ausstattung mit Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 6.0 und eSIM ist auf dem neuesten Stand und wird von einem griffigen Gehäuse mit besonders starkem IP69-Staub- und Wasserschutz abgerundet. Sicherheitsupdates soll es noch bis 2033 geben. Zum Start geht das Gerät für etwa 1.200 Euro über den Ladentisch.
Das Huawei Pura 80 Pro ist im Test ein hochwertiges, aber auch teures Smartphone, das seine Stärken klar bei Display, Kamera und Ausdauer ausspielt. Das 6,8-Zoll-OLED wird extrem hell, die Triple-Kamera bleibt besonders bei wenig Licht sehr stark, und der Akku hält mit 19:29 Stunden lange durch. Im Alltag fallen allerdings zwei Punkte deutlich ins Gewicht: Wegen der bekannten Lizenzlage fehlen Google-Dienste, außerdem gibt es kein 5G. Dazu kommt eine Performance, die zwar ruckelfrei ist, für diese Preisklasse aber nicht zur Spitze zählt. Im Ranking platziert sich das Pura 80 Pro sogar vor dem Ultra und ist ein paar Hundert Euro günstiger – für Huawei-Fans kann sich daher vielleicht doch ein Blick lohnen.
Nicht nur das Handy muss sich verbiegen: Huawei Mate X7 im Test
Das faltbare Huawei Mate X7 kann im Test an vielen Stellen beeindrucken. Doch aufgrund der typischen Einschränkungen – konkret das Fehlen der Google-Dienste sowie der Verzicht auf 5G-Mobilfunk – bleibt es gegenüber ähnlich teuren Alternativen die zweite Wahl. Trotzdem punktet das schlanke, rund 236 Gramm leichte Gehäuse mit seiner rutschfesten Rückseite und liegt hervorragend in der Hand. Das Auf- und Zuklappen gelingt mühelos, wobei die Scharniere einen stabilen Eindruck machen. Zusätzlich schützt es sich nach IP59 vor Schäden durch Staub und Wasser. Sowohl das 6,5 Zoll große Außendisplay als auch der 8,0-Zoll-Innenbildschirm überzeugen mit hoher Auflösung, kräftigen Farben, geschmeidigen Animationen bei 120 Hertz und hoher Helligkeit. Positiv fällt zudem der dezente Falz auf. Im Test hält der Akku im aufgeklappten Zustand bis zu 12,5 Stunden durch, während die Nutzung des Außendisplays sogar bis zu 19 Stunden erlaubt. Nach einer halben Stunde am Kabel sind bereits wieder rund 77 Prozent erreicht. Die deutlich hervorstehende Triple-Kamera liefert sehr gute Fotos, inklusive detailreicher Makroaufnahmen und optischem 3,5-fach-Zoom. Auch für Selfies lässt sich das Kamerasystem effektiv einsetzen. Der HiSilicon Kirin 9030 Pro arbeitet insgesamt sehr flott. Bei einem unbeirrt hohen Startpreis von rund 2.100 Euro bleiben andere Foldables angesichts der Abstriche des Huawei-Systems dennoch die bessere Wahl.
Das Honor Magic 8 Lite zeigt im Test, wie sich, wenn auch mit spürbaren Abstrichen, ein attraktives Sparpaket schnüren lässt. Besonders das große OLED-Display überzeugt. Auf rund 6,8 Zoll bietet es eine knackige Schärfe, kräftige Farben, weiche Bewegungen und eine hohe Helligkeit. Ebenfalls stark fällt die Ausdauer aus: In unserem Laufzeittest erreicht das Smartphone bis zu 19,5 Stunden Dauernutzung und ist nach 30 Minuten am Kabel wieder etwa zur Hälfte gefüllt. Auf kabelloses Laden müssen wir jedoch verzichten. Das 189-Gramm-Gehäuse liegt sehr angenehm in der Hand und punktet mit einem starken Staub- und Wasserschutz nach IP69 sowie einem optischen Fingerabdrucksensor. Weniger überzeugt die Leistung, doch bei reduzierten Ansprüchen reicht der Snapdragon 6 Gen 4 für Alltagsaufgaben, Spiele und die Medienbearbeitung. Auch die Kamera ist eher Durchschnitt. Bei Tageslicht entstehen ordentliche Fotos, doch Strukturen wirken teils weichgezeichnet, der Zoom arbeitet rein digital und 4K-Videos sind auf 30 Bilder pro Sekunde begrenzt. Innerhalb seiner Preisklasse zählt das Honor Magic 8 Lite zum Start für nur 350 Euro dennoch zu den Empfehlungen. Updates sind laut Hersteller bis 2031 vorgesehen.
Markante Änderung erwartet: Verzichtet das iPhone 18 auf die breite Notch?
Das breite schwarze Oval auf dem iPhone-Display scheidet seit Jahren die Geister. Neue Berichte lassen nun vermuten, dass Apple hier beim iPhone 18 deutlich nachbessern wird.
Gutes 400-Euro-Handy: Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G im Test
Das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G bietet im Test ein rundes Gesamtpaket. Das 6,8-Zoll-OLED-Display überzeugt mit 120 Hz Bildwiederholrate, hoher Schärfe und satten Farben, zudem wird es sehr hell. Der Prozessor liefert eine alltagstaugliche Performance. Stark ist die Ausdauer: Der 6.580-mAh-Akku hält 17:01 Stunden durch. Leider lädt das Handy recht langsam: Nach 30 Minuten sind erst 43 Prozent erreicht und voll ist der Akku erst nach 1:24 Stunden. Die Kamera liefert ordentliche Details und wenig Rauschen, schärft aber teils so stark nach, dass Fotos gerade bei Dämmerlicht sichtbar künstlich wirken. Dafür stimmen Ausstattung und Updates mit 5G, eSIM, IP68 und Sicherheitsupdates bis 2032.